AN/0227/2026

Änderungsantrag zu Top 3.2 3565/2025 Deutschlandticket Schule, Wechsel des Ticketmodells für städtische Schulen ab dem 01.08.2026

SPD Änderungsantrag nach § 13 03.02.2026

KI-Zusammenfassung

Die SPD-Fraktion im Kölner Stadtrat beantragt für die Sondersitzung des Ausschusses für Schule und Weiterbildung am 4. Februar 2026 eine Ergänzung der geplanten Beschlussvorlage zum „Deutschlandticket Schule“ (einem deutschlandweit gültigen Ticket für Schülerinnen und Schüler). Konkret soll die Verwaltung prüfen, ob nach dem vorgesehenen Wechsel zu einem kostengünstigeren regionalen Ticketmodell (nur im Verkehrsverbund gültig) zum 1. August 2026 beide Varianten parallel angeboten werden könnten, damit Familien je nach individuellem Mobilitätsbedarf wählen können. Die Untersuchung soll dabei rechtliche, organisatorische und tarifliche Wege aufzeigen sowie die notwendigen Voraussetzungen auf Ebene des Landes Nordrhein-Westfalen, der Verkehrsverbünde und des Schulträgers Köln benennen.

Die Begründung der Sozialdemokraten greift die öffentliche Diskussion um das Thema auf. Zwar sei der geplante Wechsel ein wichtiger Schritt zur finanziellen Entlastung der Familien und zur Stabilisierung der kommunalen Haushaltsbelastung, doch bestehe bei vielen Eltern der Wunsch nach mehr Flexibilität für ihre Kinder. Die Mehrheit der Schülerschaft nutzt den öffentlichen Nahverkehr zwar fast ausschließlich regional, doch es gibt durchaus Einzelfälle, in denen ein deutschlandweit gültiges Ticket aus familiären oder schulischen Gründen sinnvoll wäre. Eine Wahlmöglichkeit würde diesen unterschiedlichen Lebensrealitäten gerechter werden und die Akzeptanz des Angebots insgesamt erhöhen. Die aktuellen rechtlichen Rahmenbedingungen lassen allerdings keine individuelle Ticketwahl zu. Die SPD fordert daher nicht nur eine transparente Darstellung dieser bestehenden Einschränkungen, sondern auch eine Perspektivprüfung, ob und wie sich diese künftig verändern ließen.

Der Antrag wurde am 3. Februar 2026 beim Oberbürgermeister eingereicht und steht nun auf der Tagesordnung der Ausschusssitzung.

SPD Änderungsantrag nach § 13

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SPD Änderungsantrag nach § 13

2716 Zeichen

An den Vorsitzenden des  
Ausschusses Schule und Weiterbildung 
Herrn Dr. Schlieben 
 
Herr Oberbürgermeister 
Torsten Burmester 
 
 
SPD-Fraktion 
im Rat der Stadt Köln  
Rathaus, Spanischer  Bau  
50667 Köln 
fon 0221. 221 259 50  
fax 0221. 221 246 57  
mail fraktion@koelnspd.de  
web  www.koelnspd.de  
 
Eingang beim Amt des Oberbürgermeisters: 03.02.2026 
 
AN/0227/2026 
Änderungs- bzw. Zusatzantrag gem. § 13 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Ausschuss Schule und Weiterbildung 04.02.2026 
 
Änderungsantrag zu Top 3.2 3565/2025 Deutschlandticket Schule, Wechsel des 
Ticketmodells für städtische Schulen ab dem 01.08.2026 
Sehr geehrter Herr Vorsitzender, 
sehr geehrte Herr Oberbürgermeister, 
 
die SPD-Fraktion bittet Sie, folgenden Änderungsantrag zu Top 3.2 (3565/2025) auf die Ta-
gesordnung der Sondersitzung des Ausschusses für Schule und Weiterbildung am 04.02.2026 
zu setzen: 
 
 
Die Beschlussvorlage wird wie folgt ergänzt: 
 
Die Verwaltung wird beauftrag zu prüfen: 
 
- ob und auf welchem rechtlichen, organisatorischen und tariflichen Weg es perspekti-
visch möglich wäre, nach Wechsel des Ticketmodells für städtische Schulen ab dem 
01.08 eine Wahlmöglichkeit zwischen dem regionalen Schülerticket und dem 
Deutschlandticket Schule für Schülerinnen und Schüler zu schaffen, und 
- welche Voraussetzungen auf Ebene des Landes Nordrhein-Westfalen, der Verkehrs-
verbünde sowie des Schulträgers hierfür erfüllt sein müssten. 
  
 
Begründung: 
 
Mit der vorliegenden Beschlussvorlage wird ein wichtiger Schritt zur finanziellen Entlastung 
von Familien sowie zur Stabilisierung der kommunalen Haushaltsbelastung unternommen.

- 2 - 
 
Gleichzeitig zeigt die öffentliche Debatte, dass bei einem Teil der Eltern weiterhin der 
Wunsch besteht, je nach individuellem Mobilitätsbedarf zwischen einem regionalen und ei-
nem deutschlandweit gültigen Ticket wählen zu können. 
 
Obgleich der überwiegende Teil der Schülerschaft den öffentlichen Nahverkehr nahezu aus-
schließlich regional nutzt, gibt es Einzelfälle, in denen ein deutschlandweit gültiges Ticket 
beispielsweise aus familiären oder schulischen Gründen weiterhin als sinnvoll erachtet wird.  
Eine solche Wahlmöglichkeit würde den unterschiedlichen Lebensrealitäten besser Rech-
nung tragen und die Akzeptanz des Ticketangebots insgesamt erhöhen. 
 
Die aktuellen rechtlichen Rahmenbedingungen sehen keine individuelle Wahlmöglichkeit vor. 
Daher ist es sachgerecht, die bestehenden Einschränkungen transparent darzustellen und 
zugleich zu prüfen, ob und unter welchen Voraussetzungen sich diese perspektivisch verän-
dern ließen. 
 
 
Mit freundlichen Grüßen 
gez. Pascal Pütz 
SPD-Fraktionsgeschäftsführer

Beratungsverlauf (1)

04.02.2026 Sondersitzung des Ausschusses Schule und Weiterbildung
Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/0227/2026
Typ
SPD Änderungsantrag nach § 13
Datum
03.02.2026
Erstellt
03.02.2026 12:21